Diese Woche fragt das Wollschaf:
Was steht für Euch bei Eurem Hobby “Stricken” (Häkeln, Färben, Filzen…) im Vordergrund: Einfach der Spaß an der Freud’, also frei nach dem Motto “erlaubt ist was gefällt und Spaß macht”? oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? oder von beidem etwas – inwieweit?
Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen oder darf es auch total verrückt und individuell sein?
Ich seh bei den Fragen irgendwie nicht die Widersprüche, die sie augenscheinlich erzeugen will. Vereinfacht gesagt triftt bei mir alles zu.
Ich stricke, weil es mir Spaß macht und bin dabei relativ perfektionistisch. Wie sehr kann ich schlecht sagen, aber wenn ich mir andere Leute angucke würde ich sagen 8 auf einer Skala von 1-10 (10 sehr perfektionistisch, 1 gar nicht).
Ich mach gerne verrückte Sachen und gerne harmonische, manchmal sind verrückte Sachen ja auch harmonisch. Was mir gefällt, gefällt mir nunmal. Und was verrückt für den einen ist, ist es für den anderen sicher nicht. Ich finde Bra.zillia Schals in knalligen Farben einfach scheußlich und die Leute, die sie tragen verrückt, andere finden es völlig verrückt, dass ich einen FI aus kratziger Shetland Wolle stricke.
Jede Jeck is angisch, wie man hier sagt.









