Neues Jahr, neues Glück, neuer Blobbb

So da bin ich wieder. Das letzte Jahr hat einige Veränderungen gebracht, aber ein Vorsatz für das neue wird jetzt in die Tat umgesetzt: Wieder zu bloggen.

Ein weiterer Vorsatz, den wohl irgendwie fast alle Strickerinnen haben, ist die Reduzierung meines Wollvorrats. Zwar habe ich mittlerweile in eigenes Wollzimmer, aber da ist ja auch nur begrenzt Platz. Also hab ich am Neujahrstag mal eben 1kg Wolle verhäkelt. Das ging ganz schnell:

Einfach 1kg Sky 14ply von Schoppel nehmen, aus jeweils 3 Knäueln einen großen Ball wickeln (erspart lästiges entheddern, kann man aber auch lassen). Mit einer 12mm Häkelnadel 6 Maschen in einem Ring anschlagen, in der ersten Reihe mit festen Maschen jede Masche verdoppeln, in der 2. Reihe jede 2. Masche verdoppeln usw. bis die 11. Masche verdoppelt wird. Dann das Ding wiegen und das Ergebnis aufschreiben. Solange Runden häkeln, bis der Rest, den man noch an Wolle hat, soviel wiegt wie man aufgeschrieben hat. In der nächsten Runde jede 11. und 12. Masche zusammen abmaschen, in der drauffolgenden die 10. und 11. usw. Wenn das Loch kleiner ist, aber noch groß genug die Arbeit wenden (was man sieht ist nämlich die Rückseite) und zwei 50cm x 50cm Kissen (z.B. von IK.EA) in der Häkelei unterbringen. Ab jetzt wird das ganze ein wenig mühsam weil unhandlich. Das Restloch wie oben weiter schließen, dabei darauf achten, dass man jetzt quasi innen weiterhäkeln muss, weil man ja jetzt die „falsche“ Seite aussen hat. Fertig ist das Sitzkissen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 5/09

Diese Woche fragt das Wollschaf:

Was steht für Euch bei Eurem Hobby „Stricken“ (Häkeln, Färben, Filzen…) im Vordergrund: Einfach der Spaß an der Freud‘, also frei nach dem Motto „erlaubt ist was gefällt und Spaß macht“? oder absoluter Perfektionismus bei der gesamten Herstellung der Handarbeit und der Anspruch auf ein optimales und perfektes fertiges Produkt? oder von beidem etwas – inwieweit?
Sollte alles vollkommen harmonisch aussehen oder darf es auch total verrückt und individuell sein?

Ich seh bei den Fragen irgendwie nicht die Widersprüche, die sie augenscheinlich erzeugen will. Vereinfacht gesagt triftt bei mir alles zu.

Ich stricke, weil es mir Spaß macht und bin dabei relativ perfektionistisch. Wie sehr kann ich schlecht sagen, aber wenn ich mir andere Leute angucke würde ich sagen 8 auf einer Skala von 1-10 (10 sehr perfektionistisch, 1 gar nicht).

Ich mach gerne verrückte Sachen und gerne harmonische, manchmal sind verrückte Sachen ja auch harmonisch. Was mir gefällt, gefällt mir nunmal. Und was verrückt für den einen ist, ist es für den anderen sicher nicht. Ich finde Bra.zillia Schals in knalligen Farben einfach scheußlich und die Leute, die sie tragen verrückt, andere finden es völlig verrückt, dass ich einen FI aus kratziger Shetland Wolle stricke.

Jede Jeck is angisch, wie man hier sagt.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 4/09

Diese Woche will das Wollschaf wissen:

„Wenn ihr Wolle „auf Vorrat“ / ein Schnäppchen kauft, wie viel Gramm / wie viele Knäuel sind es? Kauft Ihr immer genug für einen Pullover ein, damit ihr dann nicht mit dem genialsten Garn für genau dieses Projekt dasteht, davon aber nur 3 Knäuel habt?“

Ich kaufe selten Wolle auf Vorrat und ich hab noch nie Wolle gekauft, nur weil sie im Preis reduziert war. Letzteres liegt daran, dass ich in anderen Bereichen die Erfahrung gemacht habe, dass Sachen, die ich gekauft habe, weil sie im Angebot sind, die mir aber nicht wirklich gefallen, dann später doch nur rumliegen, das ist im Endeffekt viel teurer.

Wolle auf Vorrat, also ohne ein konkretes Projekt im Kopf, kaufe ich eigentlich nur im Urlaub.  Meistens kaufe ich dann aber nur Sockenwolle, weil wir oft zu Fuß mit dem Rucksack unterwegs sind, und ich keine Lust habe, noch mehr durch die Gegend zu schleppen. Wenn ich Transportmöglichkeiten habe, dann kaufe ich für einen Pulli für mich 600-750 Gramm, je nachdem wie dick das Garn ist. damit bin ich eigentlich immer auf der richtigen Seite.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 03/09

Diese Woche fragt das Wollschaf:

Wie bewahrt ihr eure Stricknadeln, Häkelnadeln, Nadelspiele und weiteres Zubehör auf? Benutzt ihr Spezialetuis oder etwas selbst Gebasteltes?

Rundstricknadeln schmeisse ich einfach in eine runde Pappdose, die hat etwa 35cm Durchmesser und die Rundstricknadeln legen sich einfach gut da rein. Wenn ich eine einzelne rausnehmen will, muss ich allerdings meistens alle rausnehmen und etwas entwirren, aber es dauert nicht so lange, dass mich das stören würde. Häkelnadeln und Nadelspiele bewahre ich in zwei alten Stricknadelkästen von meiner Oma auf. Die waren ursprünglich mal für Stabnadeln gedacht, aber bei mir werden die etwas zweckentfremdet.

Sollte ich mal wieder in den Genuss eines eigenen Zimmers kommen, schwebt mir allerdings eine „standesgemäßere“ Aufbewahrungslösung vor, aber das kann noch dauern.

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Bad Hair Day

badhairday

Näheres in den nächsten Tagen.

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Die verstrickte Dienstagsfrage 01/09

Diese Woche fragt das Wollschaf:

Mich würde mal interessieren was sich die Leute strick- und handarbeitstechnisch so vorgenommen haben für das Neue Jahr – und ob überhaupt!

Also vorgenommen hab ich mir bisher gar nichts für das neue Jahr, weder stricktechnisch noch sonstwie. Ich bin nicht so der große Vorhaber. Wenn ich es schaffe, nächstes Jahr die Decke fertigzustricken bin ich sehr zufrieden. Außerdem gibt es da den ein oder anderen Pullover, den ich gerne stricken würde. Autumn Rose zum Beispiel oder den Florentino aus dem aktuellen Rowan Magazin. Aber erstmal werd ich wohl ein bisschen sparen, damit hier das Spinnrad einziehen kann, dass ich mir ausgeguckt habe und dann mal sehen, was kommt, da lass ich mich einfach überraschen.

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Sockenstrickereien

Schon vor Weihnachten hab ich in einer Nacht und Nebel Aktion diese Socken gestrickt.

merkwuerdig

Ich muss sagen, dass mir die Farben gut, die Musterung aber nicht so wirklich gefällt. Das Knäuel sah sehr hübsch weihnachtlich aus und ich hatte kalte Füße, aber irgendwie hatte ich mir mehr davon versprochen.

trekking_6fach

Naja wärmen tun sie auf jeden Fall gut und ich hab auch ganz schnell den zweiten gestrickt, damit der erste nicht auf ewig allein bleibt.

Kurz und knapp:
Anleitung: keine
Wolle: Zitron XXL 6-fach, Farbe 1815
Nadel: 3.25mm

Viel besser gefallen mir die beiden Socken, die an den Weihnachtstagen fertig geworden sind. Dummerweise gehören sie nicht zu einem Paar.

rotgruen

Links ist ein grüner Kürbis aus meinem Färbeexperiment zu sehen, rechts ein Twisted Tweed Sock aus einem Zauberball von Schoppel. Da ich ein bisschen Angst hatte, dass sich die Wolle schnell durchläuft, weil der Zauberball ein Dochtgarn ist, habe ich sowohl die Fersenrückwand und -unterseite sowie die Zehenballenregion auf der Unterseite mit einem Hebemaschenmuster verstärkt. Das hat auch den Vorteil, dass der Socken nicht beult, denn auf der Oberseite ist ja auch ein Hebemaschenmuster. Würde man die Unterseite glatt rechts stricken, hätte man dort zuviel Stoff.

Ich bin mit beiden Socken sehr zufrieden und der zweite grüne ist auch schon fast fertig.

Kurz und knapp gibts hier.

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